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Mittelalterwoche 2025 – „Der Schatz von Rieneck“

Nach der Mittelalterwoche ist vor der Mittelalterwoche, sagen wir im Orgateam immer.
Jetzt ist offiziell die MAW 2025 Saison vorbei und wir sind bereit, die nächste MAW 2027 zu planen!

Aber zuerst: Was war eigentlich auf der MAW 2025 -Der Schatz von Rieneck- los?
Am ersten Abend ist es nicht so sehr aufgefallen, aber als dann bei den Frühstückseiern was fehlte, wurden einige schon stutzig. Doch beim Mittagessen am Sonntag: Reis, Kartoffeln und Spätzle, ja, da schmeckte es schon sehr fade.

"Ernten müssen gefeiert werden!" ertönte es jeden Abend von der Gräfin Von Rieneck, und jedes Jahr sah der Erntedanktisch etwas mickriger aus. Dürren, Räuber und schlechte Ernten ließen das Essen immer schlechter schmecken und die Schatzkammer der Burg leerer werden. Ein Händler verkaufte dem einzig reichen Mann der Stadt einen mysteriösen Stein, mit dem die Erfinderin etwas experimentierte. Es machte laut Peng, dampfte etwas mysteriös, und dann hat der Stein sehr lecker auf einem Butterbrot geschmeckt? Oh ja! Das Salz wurde entdeckt.
Es fand in der Küche Einzug und es wurde sich auf die Suche nach vielen anderen Salzsorten gemacht. Mit der Vielfalt der Sorten kam die Neugier, was man denn mit Salz machen kann: Einen Nachmittag haben die Teilnehmenden getüftelt, gebastelt und an Maschinen gebaut, um den Nutzen von Salz zu maximieren. Doch die Schatzkammer wurde leerer und es musste eine Lösung her. Mit einem wilden Handelsspiel haben die Teilnehmenden der Burg wieder zu Reichtum geholfen und mit Hansestädten Materialien wie Getreide, Eisenwaren oder Gewürze gehandelt. Um den Erfolg zu feiern, wurde das Salzfest ins Leben gerufen und alle wurden gebührend mit guter Laune, toller Musik und leckerem Essen gefeiert.

Während der Woche gab es wunderbare Werkstätten, an denen wir groß und klein mitmachen konnten. Es wurde Musik gemacht, getanzt und herzlich gelacht.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die da waren und die Mittelalterwoche zu dem gemacht haben, die sie ist.
Denn MAW müssen gefeiert werden.

Anna, Katha, Pie, Daniel, Lux, Jakob und Carla

Mittelalterwoche 2023 – „Macht und Magie“

Chronist:

„Verehrte alteingesessene, einverleibte und eingeheiratete Rienecker Burgbewohnende, die Burgtore werden sich für euch öffnen, um euch in die machtvolle Welt der Magie oder in die bunte Welt der Magie, äääh…. in die erhabene Welt der Macht oder besser gesagt in die machtvolle Welt der Magie… nein… in die magische Welt der Macht einzulassen!

Die Gräfin ist bereit euch auf ihrem altehrwürdigen Adelssitz zu empfangen. Doch nicht zum Spaße sollt ihr euch den Burgberg hinaufbegeben. Es gilt einen tiefen Streit um Prinzipien, um Werte und Überzeugungen zu entscheiden und die Wogen zu glätten. Auf der einen Seite steht die weltliche Macht, die doch so notwendig ist, um eine Grafschaft zu leiten. Dem gegenüber steht allerdings die geheimnisvolle Magie, die viele Wunder aber auch ihre Schattenseiten in sich birgt. Diese Kräfte ringen miteinander und zermürben nach und nach die Grafschaft. In diesem Streit kann man nicht unparteiisch bleiben!!

Als Chronist wurde ich von der Gräfin von Rieneck an den Hof gerufen, um Geschehnisse von historischer Wichtigkeit aufzuzeichnen. Auf dieser Burg geschieht so einiges, was schriftlich festzuhalten ist:

Wie gut für mich, dass die Bewohner der Burg ausgezeichnet zu leben, zu genießen und zu feiern wissen. Wo Saft, Wein und Gesang sind, da sind auch skandalöse Geschichten nicht weit. Und es ist mir ein inneres Anliegen, diese für die neugierige Nachwelt festzuhalten. Einiges geschieht allerdings, was ich als nüchterner Chronist kaum niederschreiben kann. Weil die Gräfin der Magie mächtig ist, passieren Dinge, die mir kein ehrlicher Stadtschreiber glauben würde. Abgesehen von den Feuerbällen, die hin und wieder unangekündigt über den Hof geistern, ist es auch die mystische Musik, die an mondhellen Nächten vom dicken Turm herabschallt, die mich bald fröstelnd, bald strahlen lässt. Aber was davon kann ich aufschreiben? Wird man das in siebenhundert Jahren noch glauben können?

Überzeugt euch selbst von den Wundern der Burg Rieneck! Macht und Magie erwarten euch!“

Mittelalterwoche 2021 – „Zeit zu Handeln“

Und so trägt es sich zu: Sonntagmittag, im Jahre des Herren 1320 Das staubige Licht des Spätsommers fällt auf die Dorfstraße Rienecks. Während ein knittriges Mütterchen den Nachttopf aus dem Fenster entleert, drängen sich die Schweine mürrisch quiekend um den Brunnen. Zwei Buben sitzen daneben, kauen auf Gräsern und spucken Kirschkerne durch die rosa Ringelschwänzchen. Von weitem hallen freudige Rufe an das Ohr, Jung und Alt liegen oder schwimmen am Sinnufer, sinnieren und genießen den letzten warmen Sommertag. Auf der Dorfstraße steigt ein untersetzter, blasser Mensch unter Keuchen auf ein wackeliges Podest. Seine zu großen aber ehemals feinen Gewänder kleben und jucken auf der schwitzigen Haut, als er zwischen den Falten des Stoffes mit einer fahrigen Bewegung eine Schriftrolle hervorzieht. Er räuspert sich kurz und sucht die Fenster nach Publikum ab, das ihm bisher entgangen sein könnte. Ein Fensterladen wird zugeschmettert und der Inhalt des Nachttopfes fließt träge der Schweineherde entgegen. Die Schweine und die zwei Buben sind das gewohnt… In der drückenden Stille ertönt nun die zittrige Stimme des Beamten. Er ist schon heiser, weshalb er mehrmals mit den Worten kämpft: „ Hör..ch ,ch..ähem.. Höret … hüstel HÖRET HÖRET! Die Stadtverwaltung gibt bekannt zum nächsten Markt in diesem Land Wird unser Dorf alsbald ernannt, Markt Rieneck soll es heißen nun, zum Handeln gibt es…“ Ratlos suchend blickt er sich um: „… Schwein und … äähh…Huhn?! Ein jeder muss gemeldet sein, so bringt das Formular herein, den Gulden tun wir jetzt erheben, dann wird ein Platz an euch vergeben! Keuch, Hust….Sakrament, verreck numalno …. Mir hört doch kei Sau zu!“ Verärgert stopft er die Rolle in den Gürtel, packt den Saum seines Gewandes und stolpert die Holzstufen herunter, ein Schwein blickt ihn aus treuen Äugelchen an. Während er wieder in den modrigen Hallen des Rathauses verschwindet, ziehen sich die Buben Kirschkerne aus den Ohren: „ Eh, hat der Mo was gsocht?“. Hat ihm wirklich keiner zugehört? Ihm nicht…. Aber so viele Botschaften und Gesandschaften des Grafen haben die Kunde in die Welt getragen. So lasst nur ein bisschen Zeit in Land gehen. Es wird sich schon zeigen, was der Markt zu bieten hat. Montagmorgen, Monate später, im Jahre des Herren 1321 Ebenjene Burschen, immer noch ausgemachte Lausbuben und grün hinter den Ohren, stehen, sich den Schlamm von den dreckigen Beinen waschend, am Dorfbrunnen. Auf einmal hebt der dümmere von beiden den Kopf: „Sachamal, riechst du des ooch?“. Der weniger Gescheite schüttelt aber nur abwehrend den Kopf. „ Doch, doch!“, der Dümmere ist sich sicher: „Da kocht doch wer was Feines! Aber a so a Gwürz, des hab ich no nie gerochen…“ . Kurz darauf blickt der andere fragend herum: „ Sachamal, hörstes ooch? Da klapperts und trommelts von Fern!“. Beide horchen gespannt. Lautenklänge und unbekannte Gesänge dringen immer deutlicher an ihre Ohren. Ein Lufthauch trägt die Gerüche von Zimt und Chilli, Koriander und Kardamom durch die Straßen, doch die Buben, können sie nicht zuordnen. Aus dem Tal kündigen Hufgeklapper, ratternde Räder und treibende Rufe die Ankunft fremder Reisender an. „Gschwind, da gibt’s was zu guckn! Wer da wohl komm`n mag?“ hektisch stolpern die Buben über das Kopfsteinpflaster, denn sie wollen die ersten sein, die die Neuankömmlinge zu Gesicht bekommen. Als sie an der Biegung der Dorfstraße gen Tal angelangen, eröffnet sich ihnen der Blick auf ein extraordinäres Schauspiel. Vorne zieht ein Vierer-Gespann edler Rappen einen Wagen voller Felle, weiter hinten zerren zwei starke Ochsen einen Karren voller Eichenfässer. Dort sitzt ein in prächtige Tücher geschlungener Mann rückwärts auf einem Esel, während er eine herzzerreißende Melodie auf einer Flöte spielt. Daneben rennt eine Horde Kinder in den wunderlichsten Gewändern den Berg herauf, in fremden Zungen kreischen und johlen sie, bis eine stattliche Frau in prächtigen Fellmantel auf ihrem Maultier zwischen sie galoppiert und gehörig maßregelt. Ein Ende des Zuges ist nicht in Sicht. Geschlossene Fuhrwerke, die mit mystischen Zeichen bemalt sind, reihen sich an offene Kutschen, voller Kisten und Körbe. Dazwischen reiten und laufen einzelne Personen, die alle beladen sind mit großen Säcken und die am Gürtel zahlreiche Beutel, Waffen und ungewöhnliche Gegenstände tragen. Sogleich fällt einem die Vielzahl an funkelnden Steinen, glänzendem Geschmeide und wunderlichen Apparaturen auf, die von den Männern wie den Frauen stolz zur Schau getragen werden. Der Dümmere und der weniger Gescheite bekommen den Mund gar nicht mehr zu vor Staunen: „Das es sowas gibt… des gibt’s doch gar nedd….“ . Knarrend öffnen sich nun Reihen an morschen Fensterläden entlang der Gasse. Das Rienecker Volk kriecht aus allen Ecken, um die sonderbaren Neuankömmlinge zu bestaunen. So füllt sich der Dorfplatz langsam mit schaulustigen Einheimischen und willkommen geheißenen Besuchern. Überall wird gemunkelt und getuschelt: „ Die komma gwiss aus Unteraltenkaffingen!“ , „Ach gwaaf, a Spanier muss des sein!“, „Ihr habts doch ka Ahnung nedd, des san echte Bärenfelle ausm Norden. Also sans Hunnen/ Händler aus Schweden!“ „Ich seh doch abba Glas und Perlen, die gibt’s doch gwiss nur in Idalien..“ Recht haben die Rienecker wohl alle ein bisschen. Denn aus aller Herren Länder kommen die Händlerinnen und Händler in das kleine Dorf Rieneck, um hier zu feilschen, zu bieten, zu riskieren, zu verhandeln und letztendlich zu triumphieren. Der Dumme und der wenig Gscheite rennen hier hin, rennen dort hin. Bald mit den fremden Kindern, bald zu den geheimnisvollsten Wägen. Lüften Zeltplanen um Geheimnisse auszuspähen, mopsen sich sonderbare Früchte und genießen den Aufruhr! Sei auch du dabei! Tummle dich auf dem wundersamen Markt von Rieneck. Lerne die Künste weit gereister Handwerker kennen, handele und wandele zwischen den ehrwürdigen Mauern der Burg und frohlocke ob der bunten und rauschenden Lebenslust, die hier, wie selten in diesem provinzialen Lande die Herzen beseelt.

Mittelalterwoche 2018 – „Die Ritter von Rieneck“

Viele Jahre lang erlebte die Grafschaft Rieneck eine goldene Zeit. Die Bürger erfreuten sich ihres Lebens, musizierten, fröntem dem Handwerk und gemütliche Zufriedenheit breitete sich aus. Doch gerade als es am schönsten war, zwang das Schicksal die Grafschaft zu Aufruhr und Veränderung. Banditen und Brandschätzer bedrohten die Oase der Gemütlichkeit und der alternde Graf Phillipp konnte diesen Gefahren beim besten Willen weder eine starke Ritterschaft noch einen tatkräftigen Führungsstil gegenüber stellen. Er selbst war zu alt und seine Ritter inzwischen zu faul. Die meisten von Ihnen griffen öfter zum Bierkrug als zum Übungsschwert und verbrachten mehr Zeit in der Schänke als auf Patrouille. Währenddessen wurden die Banditen immer dreister und die Nachbarn blickten begierig auf die reiche Grafschaft. Die Lage war ernst: Die Grafschaft bedurfte einer starken Hand, die die Ritter zur Dispziplin und die Räuber zur Verzweiflung brachte! Wer konnte dies wohl besser gewährleisten, als der berühmte Zauberer Merlin. In seine Verantwortung legte Phillipp die Frage der Nachfolge und der Verteidigung. Während der Zaubermeister zuerst nur wenig von der Sinnhaftigkeit der ansessigen Ritterbünde überzeugt war und diese gut und gerne wegrationalisiert hätte, konnten diese ihn mit ihrer – wenn auch etwas eingerosteten- Tatkräftigkeit einnehmen. Doch nach einer Weile gebährte der weise Merlin sich äußerst ungebührlich. Er wurde geizig, geldgierig und gebieterisch. Der Ritterschaft zollte er keinerlei Anerkennung mehr und am liebsten wäre es ihm wohl gewesen, sie gänzlich ihres Amtes zu entheben. Was war mit ihm geschehen? Nicht der gutmütige, weise Magier war es, der dieses Verhalten an den Tag gelegt hatte, sondern ein geldgeiler Doppelgänger, dem die ökonomischen Vorteile wichtiger waren als die Bürger. Unter der Führung von Hamelett und Omelette, den Nachkommen des Grafen, gelang es den Ritterbünden den Betrüger zu enttarnen und ihn zu verjagen. Auch rafften sie ihren Mut und ihre Waffen zusammen und zeigten sich wehrhaft und stolz gegenüber den Banditen. Nun blieb nur noch die Frage der Nachfolge. An dieser Stelle hatte der gutmütige Merlin gute Arbeit geleistet und die Kinder des Grafens gründlich getestet und gefördert. Letztendlich wurde Hamelett als nächster in der Thronfolge betitelt, da er sich der Verantwortung und Anforderung als wahrhaft würdig erwiesen hat. Omelette dagegen nutzte die Gelegenheit und trat mit dem weisen Merlin eine Reise in die weite Welt an. Wie es ihr wohl in dieser Zeit ergangen sein mag?

Mittelalterwoche 2015 – „Die Loge von Rieneck“

Die Mittelalterwoche begann mit einer fürchterlichen Nachricht: Der Bürgermeister war ermordet aufgefunden worden! Der Graf, eher unwillens, die Verwaltung der Stadt selbst zu übernehmen, rief unmittelbar zur Wahl eines neuen Bürgermeisters auf. Die Bünde der Stadt versammelten sich und begannen über die Woche hinweg, für ihre Kandidaten zu werden. Doch auch eine bundlose Kandidatin, Loretta von und zu Gevelsberg, warf ihren Hut in den Ring – und schien bodenlose Taschen zu haben, um die Gunst der Wähler mit zahlreichen Geschenken zu kaufen. Währenddessen begann eine zugereiste Nonne mit „Unterstützung“ von Wachtmeister Hans im Mordfall des Bürgermeisters zu ermitteln. Geschickt verhörte sie alle Verdächtigen und kam am Ende zum einzig richtigen Schluss: Loretta war die einzige, die Motiv und Gelegenheit gehabt hatte! Sofort wurde sie von der Wahlliste gestrichen, und am Ende gewann Emilia vom Bund der Goldenen Zukunft das Amt der Bürgermeisterin.

Mittelalterwoche 2013 – „Das Erbe von Rieneck“

Auf der Mittelalterwoche selbst begann Graf Philipp mit der Suche nach einer Ehefrau, denn eine solche ist ja notwendig, um einen Erben zu zeugen. Er bat seinen alten Freund, den Grafen von Homburg, um die Hand seiner Tochter. Dieser willigte ein, denn obwohl Philipp nicht mehr der jüngste war, war er dennoch eine gute Partie. Doch eine in der Grafschaft wohnhafte Hexe hatte eine andere Idee, denn sie war selbst in den Grafen verliebt. Wenn sie ihn nicht haben konnte, sollte ihn niemand haben, dachte sie! Und so verzauberte sie den Stadtrat Leopold, auf das er den Grafen töte. Zunächst schien der Plan auch aufzugehen – Philipp entkam zwar den ersten Anschlägen durch reines Glück, aber früher oder später musste es ja klappen. Als Leopold allerdings die Grafentochter erblickte, fiel der Zauber sofort von ihm ab, denn er verliebte sich auf den ersten Blick in sie, und sie sich in ihn, und die Liebe übertrumpft jegliche Zauberei. Nun wollte er den Grafen zwar nicht mehr töten, aber seine Angebetete war noch immer mit Philipp verlobt. Nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen lösten sich aber alle Probleme in Wohlgefallen auf. Die Hexe wurde gefasst, und im Austausch gegen ihr Leben verriet sie, dass Leopold der uneheliche Sohn Philipps war. Da er nie allzu viel Wert auf Zeremonie legte und eigentlich auch nicht geneigt war, wieder zu heiraten, erkannte der Graf seinen Sohn kurzerhand an, und die Hochzeit der Kinder der Grafen zu Rieneck und zu Homburg fand bereits am nächsten Tag statt. Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage…

Mittelalterwoche 2007 - "Der Rat von Rieneck"

Auf der Mittelalterwoche 2007 machten einige Stadträte ihrem Unmut darüber Luft, wie die von ihnen vertretenen Stadtteile von Graf Philip behandelt wurden: Während das Forscherviertel stets mit den Steuermitteln der Grafschaft auf dem neuesten Stand der Technik gehalten wurde, versanken andere Viertel geradezu im Unrat. Dieser Zustand, fanden sie, war nicht länger tragbar. Sie organisierten einen Protest gegen den Grafen. Dieser wurde noch schlimmer, als die Handwerker sich in Gilden organisierten, um mehr Macht zu gewinnen. Letzten Endes wurde der Rat von Rieneck ins Leben gerufen, der gemeinsam mit dem Grafen über die Geschicke von Rieneck entscheidet und dessen Arbeit dazu führte, dass die vorher verfeindeten Stadtviertel besser miteinander arbeiteten. Allerdings hörte der Kaiser vom Aufstand der Rienecker und bestellte den Grafen daraufhin zu sich an den Hof in Mainz, um Rechenschaft abzulegen.

Mittelalterwoche 2003 - "Der Bischof von Rieneck"

Die genauen Ereignisse, die auf den Mittelalterwochen 1999 & 2003 erzählt wurde, sind im Nebel der Geschichte verschwunden. Klar ist, dass der Bischof von Würzburg versuchte, dem Grafen Philipp seine Grafschaft zu entreißen, wobei er dank der tatkräftigen Hilfe der Bürger erfolglos blieb.